ABC sortiert nach Wert — A-Artikel machen 70–80 % des Umsatzes mit 10–20 % der Artikel. XYZ sortiert nach Vorhersagbarkeit — X läuft konstant, Z läuft unberechenbar. Erst die Kombination liefert die richtige Bestandsstrategie. AX braucht JIT, CZ braucht eine Auslauf-Diskussion. Dieses Tool klassifiziert live und liefert pro Feld eine konkrete Handlungsstrategie.
| Artikel | Jahres-Verbrauch (Stk) | Preis (€/Stk) | VarKoeff (σ/μ) | Wert / Jahr | ABC | XYZ |
|---|
Variationskoeffizient (σ/μ) = Standardabweichung / Mittelwert des monatlichen Bedarfs. Faustregel: < 0,25 = regelmäßig (X), 0,25–0,5 = schwankend (Y), > 0,5 = sporadisch (Z).
Faustregeln für die Schwellen: A-Klasse meist 70–80 % des Wertes, B-Klasse bis 90–95 %, Rest C. XYZ-Schwellen je nach Branche unterschiedlich — Konsumgüter regelmäßiger, Ersatzteile sporadischer. Die echte Aussage der Matrix entsteht erst, wenn mind. 50–100 Artikel klassifiziert sind. Bei Datenexport empfiehlt sich CSV-Anbindung an das ERP (Verbrauchsstatistik 12–24 Monate).