Die Bauchentscheidung „Das machen wir doch immer selbst" hat schon manchen Mittelständler in die falsche Richtung getrieben. Make-or-Buy braucht zwei Blickwinkel: Wirtschaftlichkeit über die Lebensdauer und strategische Bedeutung. Hier listen Sie Kandidaten, tragen Make- und Buy-Kosten ein, bewerten strategischen Wert und Risiko — und sehen pro Kandidat im Quadranten, was die richtige Antwort wäre.
Methode: Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus jährlichem Kosten-Vorteil (Make-TCO vs. Buy-TCO). Strategische Bedeutung (1–5) erfasst Kern-Kompetenz-Charakter und Differenzierungs-Potenzial. Risiko-Score (1–5) modelliert Versorgungs-/Qualitäts-/Know-how-Risiken. Empfehlungen sind Heuristiken — bei strategischen Entscheidungen ergänzend Lieferanten-Markt, Anbahnungs-Aufwand und Lock-in-Effekte prüfen.