Anschaffung ist meist 30–50 % der Lebenszyklus-Kosten. Energie, Wartung, Werkzeug, Personal, Stillstand — alles summiert sich über 10 Jahre. Dieser Rechner trennt Investition, Betrieb und Nutzen, zeigt Stundensatz, Payback und ROI — und sagt, ob die Maschine sich wirklich rechnet.
Fundament, Aufstellung, Programmierung und erste Schulung gehören dazu — werden oft "vergessen".
Realistisch rechnen — keine 100 %-Auslastung. Faustregel: OEE 65–80 % auch bei guten Anlagen.
Energie wird oft unterschätzt — bei Lastspitzen-Maschinen schnell 20 % der jährlichen Kosten.
Realistisch: nicht den Best Case rechnen. Wenn die Maschine 50 % der Zeit auf Aufträge wartet, ist der Erlös 50 %.
Vereinfachte Vollkosten-Rechnung. Nicht enthalten: Großüberholungen ab Mitte Lebenszyklus (häufig 15–25 % des Kaufpreises), Produktivitäts-Steigerung gegenüber Vorgänger-Maschine, Steuer-Effekte (Sonder-AfA, Forschungszulage), Förderprogramme (z. B. KfW-Klimaschutzprogramme, Bundes-Förderung Industrie 4.0). Statischer Payback ignoriert Zinsen — dynamische Methoden (Kapitalwert, interner Zinsfuß) sind für Investitionsentscheidungen genauer.