„Eine Eingangsrechnung manuell zu erfassen dauert zwei Minuten." Vielleicht. Bis man Eingangsstempel, Sichtprüfung, Genehmigung, Buchung und Klärungs-Rückfragen mitrechnet — und das bei 8.000 Rechnungen im Jahr. Activity-Based Costing macht solche Prozess-Kosten sichtbar. Hier strukturieren Sie Ihre Prozesse, sehen die Jahres-Kosten und können den Hebel einer Optimierung in Euro auf den Tisch legen.
Die Summe der Vollkosten aller konfigurierten Prozesse — Tagesgeschäft, das sonst unsichtbar bleibt.
Was wäre, wenn alle Prozesse durch ERP-Automatisierung, Self-Service oder Workflow um X % effizienter würden?
Stellt Investition, Zeit- und Frequenz-Reduktion gegen die aktuellen Jahres-Kosten. Realistisch sind in der Regel 20–50 % Zeit-Reduktion bei mittlerer Automatisierung — extreme Werte erst nach Process-Mining belegen.
Die teuersten Prozesse zuerst — Hebel für Priorisierung der Optimierungs-Initiativen.
Activity-Based Costing nach Cooper / Kaplan (1988). Pro Prozess wird der Aufwand der Aktivitäten erfasst und mit Frequenz × Dauer × Personalkosten-Satz hochgerechnet. Overhead-Aufschlag pauschalisiert indirekte Kosten (Räume, IT, Führung). Schätzwerte — bei strategischen Entscheidungen ergänzend Process-Mining mit echten Log-Daten durchführen.