Der Go-Live-Termin ist gesetzt, alle Augen richten sich darauf. Aber Termintreue ist nicht dasselbe wie Bereitschaft. Wer zu früh live geht, zahlt mit Chaos.

Die zentrale Frage

Bereitschaft ist keine Frage des Datums, sondern der Fakten: Funktionieren die kritischen Prozesse? Sind die Daten korrekt migriert? Wissen die Menschen, was sie tun?

Ein Go-Live-Termin ist ein Wunsch. Go-Live-Readiness ist ein Beweis.

Die Readiness-Dimensionen

Der ehrliche Readiness-Check

Eine ehrliche Bewertung braucht Mut. Es ist verlockend, Lücken kleinzureden, um den Termin zu halten. Aber ein um zwei Wochen verschobener Go-Live ist immer günstiger als ein gescheiterter.

Aus der Praxis

Definieren Sie vorher klare Abbruchkriterien („Wenn X nicht funktioniert, verschieben wir"). Das nimmt im entscheidenden Moment den Druck aus der Emotion und stützt die Entscheidung auf Fakten.

Hypercare nicht vergessen

Der Go-Live ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Die ersten Wochen brauchen intensive Betreuung — schnelle Hilfe, kurze Wege, sichtbare Präsenz des Projektteams.